KIVA-Brückenkonzept

KI²VA Brückenkonzept

Das KI²VA Brückenkonzept: Übergänge gestalten fokussiert als eigenständiges neues Schwerpunktthema im KI²VA Gesamtkonzept die wichtige Aufgabe, qualifizierte Schüler*innen sowie Studieninteressierte zielgruppenspezifisch anzusprechen. Damit soll die Studieneingangsphase gestärkt und der Übergang bis hin zum Bachelor und Master für Studierende erfolgreicher gestaltet werden, um präventiv einem möglichen Studienabbruch zu begegnen bzw. gezielte Beratungen für Studiengangwechsler anzubieten.

Die TU Darmstadt möchte damit gezielt in naturwissenschaftlich-technischen Bereichen Studierende für ein naturwissenschaftliches und ingenieurwissenschaftliches Studium begeistern und darüber hinaus den Anteil an internationalen Studierenden sowie den Anteil weiblicher Studierender in den MINT-Fächern noch weiter erhöhen.

Inhalte und Ziele

Das Ziel der TU Darmstadt, den Studienerfolg und die Studienmotivation zu fördern, wird durch das neue Brückenkonzept erreicht, indem einerseits bereits etablierter Angebote systematischer, zielgruppenspezifischer und inhaltstransparenter dargestellt werden und andererseits bedarfsorientiert neue Projekte und Angebote initiiert werden. Das Brückenkonzept der TU Darmstadt für den Übergang zwischen Schule und Hochschule strukturiert daher die Studieneingangsphase neu und ermöglicht individualisierte Studienverläufe wie folgt:

KI²VA Brückenkonzept: Das Phasenmodell

Durch das Brückenkonzept werden bestehenden Angebote in der Beratung und Studieninformation der zentralen Einrichtungen sowie der der Fachbereiche der TU Darmstadt mit der Entwicklung eines Gesamtkonzepts systematisiert, sodass Studieninteressierte „auf einen Blick“ informiert werden können. Darüber hinaus ermöglicht der Verweis auf das Angebot von Online Self Assessments, die von der Zentralen Studienberatung der TU Darmstadt angeboten werden, Studieninteressierten sowie Schüler*innen ihre Fähigkeiten im Hinblick auf ihren Wunschstudiengang zu überprüfen. Sie können so ihre Leistungen vor Beginn des Studiums besser einschätzen und bei Wissenslücken gezielter Grundlagenseminare sowie Summerschools und Tutorien besuchen. Deswegen sollen mithilfe des KI²VA Brückenkonzepts studentische Botschafter*innen an Schulen eingesetzt werden, um über Studiengänge an der TU Darmstadt zu informieren, sowie Mentor*innen, um die Studieneingangsphase noch individueller begleiten zu können und auf die Bedarfe von Studienanfänger*innen eingehen zu können. Somit schließt das Vorhaben eine enge Verzahnung mit den anderen Schwerpunkt- und Querschnittsthemen des KI²VA Projektes ein. Zusammenfassend soll das Brückenkonzept den Wünschen der Studierenden und Studieninteressierten nach mehr Transparenz, der Optimierung von Unterstützungsangeboten und der Etablierung von neuen bedarfsorientierten Maßnahmen entsprechen sowie die beschriebenen Querschnittsaufgaben koordinieren, um die Studienmotivation und den Studienerfolg zu fördern.

Maßnahmen

Für die konzeptionelle Ausarbeitung des Brückenkonzepts ist eine Koordinationsstelle eingerichtet worden, die die beteiligten Akteure vernetzt, inhaltliche Schwerpunkte erarbeitet, sowie identifizierte Bedarfe durch inhaltlich neu zu konzipierende Angebote deckt. In Zusammenarbeit mit den Fachbereichen soll das Angebot an Vor- und Nachbereitungskursen erweitert sowie Informationsmaterial zur Verfügung gestellt werden. Darüber hinaus wird angestrebt, Studierende als Botschafter*innen in Schulen, als Mentor*innen in der Studieneingangsphase sowie als fachliche Tutor*innenauszubilden und einzusetzen.

Weitere Informationen zum KI²VA-Projekt finden Sie hier.