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Herzlich willkommen am Zentrum für Lehrerbildung

Das Zentrum für Lehrerbildung an der Technischen Universität Darmstadt bietet den verschiedenen an der Lehramtsausbildung beteiligten Zielgruppen ein breites und vielfältiges Angebotsspektrum:

 

Informationen für Studierende

Information zur Ersten Staatsprüfung im Lehramt an Gymnasien

Informationen für Erstsemesterstudierende Lehramt an Gymnasien und Lehramt an beruflichen Schulen

Neu: Informationsbroschüre zum Studiengang Lehramt an Gymnasien

PraxisPlus Workshops im Wintersemester!

 

Neuigkeiten

Lehramtsstudium an der TU Darmstadt?

Auf der hobit 2019 ist das Beratungsteam des ZfL für Sie vor Ort um Fragen zum Lehramtsstudium zu beantworten und Interessierten einen Einblick in das Studienleben zu geben.

Besuchen Sie unser Beratungsteam an Stand 162.

Während der hobit finden keine Sprechstunden der Studienberatung im ZfL statt. Sie können sich dennoch mit Ihren Anliegen direkt auf der hobit beraten lassen.

Lehrkräftefortbildungen während der SchulKinoWochen

Das Deutsche Filminstitut & Filmmuseum lädt während der SchulKinoWochen Hessen in filmpädagogischen Fortbildungen dazu ein, sich filmisches Sehen und Erzählen zu erschließen und damit Film als künstlerische Ausdrucksform zu verstehen. Lehrkräfte erhalten didaktisch-methodische Anregungen, um Schüler/innen für filmische Stilmittel zu sensibilisieren. Damit wird ein Bewusstsein geschaffen, das Schüler/innen dazu befähigt, intuitive Sehgewohnheiten zu durchbrechen.

Durch die Teilnahme an den Fortbildungen werden Lehrkräfte zu Film- und Medienvermittler/innen. Die jeweiligen Kompetenzbereiche sind in den Veranstaltungsbeschreibungen ausgewiesen.

Weitere Informationen finden Sie im Flyer zur Veranstaltung und auf der Website der SchulKinoWochen Hessen.

Absolvierendenfeier LaG am 07.12.2018

Foto: Cleopatra Schuhmacher
Foto: Cleopatra Schuhmacher

Am Freitag, den 7. Dezember 2018 wurden die Absolventinnen und Absolventen des Studiengangs Lehramt an Gymnasien feierlich verabschiedet. Wie in jedem Semester wurde die Feier durch die Prüfungsstelle Darmstadt der Hessischen Lehrkräfteakademie und das Zentrum für Lehrerbildung der TU Darmstadt ausgerichtet. Rund 170 Absolventinnen und Absolventen, Eltern, Freunde und Hochschullehrende kamen im historischen Maschinenhaus der TU Darmstadt zusammen, um den erfolgreichen Studienabschluss der angehenden Lehrkräfte zu feiern.

Auf die Begrüßung durch die Leiterin der Prüfungsstelle Darmstadt Andrea Schubert und der Geschäftsführerin des Zentrums für Lehrerbildung der TU Darmstadt, Christine Preuß, folgten Grußworte des Kultusministeriums: „Heute feiern wie Sie, weil wir Respekt vor Ihrer Leistung haben", so Hartmut Hasenkamp, Dezernatsleiter der Hessischen Lehrkräfteakademie. Sein Zeugnis habe er damals weniger wertschätzend erhalten und es einfach auf den Gepäckträger seines Fahrrads geklemmt.

Im Anschluss an die Ansprache der Absolventin Fadime Aydemir fand die Zeugnisübergabe mit Ehrung der besten Absolventinnen und Absolventen statt. Den musikalischen Rahmen der Veranstaltung gestaltete das Singer-Songwriter Duo „Romie“ mit Jule Heidmann und Paula Stenger. Beim anschließenden Empfang gab es Gelegenheit, gemeinsam auf den Erfolg der Studierenden anzustoßen. Wir gratulieren allen Absolventinnen und Absolventen und wünschen ihnen alles Gute für ihre persönliche und berufliche Zukunft!

Impressionen der Absolvierendenfeier LaG (WiSe 2018/2019)

Über 300 Schülerinnen und Schüler gedenken der Novemberpogrome vor 80 Jahren

Foto: Ralf Schlosser
Foto: Ralf Schlosser

Abschlussveranstaltung des Projekts „Darmstädter Schülerinnen und Schüler erinnern und gedenken“ des Zentrums für Lehrerbildung TU Darmstadt und der Darmstädter Schulen

Am Freitag (16.11.) fand die Abschlussveranstaltung zum Projekt: „80 Jahre Reichspogromnacht: Darmstädter Schülerinnen und Schüler erinnern und gedenken“ im historischen Maschinenhaus der TU Darmstadt mit insgesamt 380 Schülerinnen und Schülern, Studierenden und Lehrkräften statt.

Die Reichspogromnacht jährte sich am 9. November 2018 zum 80. Mal. Mit dem Sterben der letzten Zeitzeugen und dem immer geringeren familiären Bezug heutiger Schülerinnen und Schüler stellt sich die Frage, wie man mit diesem Ereignis umgehen sollte. Welche Ideen haben Schülerinnen und Schüler, um der Novemberpogrome zu gedenken? Wie sollte eine zeitgemäße Erinnerung aussehen und welche Aufgabe haben Lehrkräfte in den Schulen?

Im Rahmen des interdisziplinären Projekts Darmstädter Schulen und des Zentrums für Lehrerbildung haben Lehramtsstudierende der TU ein halbes Jahr lang zusammen mit Schülerinnen und Schülern Projekte entwickelt, mit denen sie an die Novemberpogrome vor 80 Jahren erinnern möchten. Die Projekte bieten unterschiedliche Zugänge zum Thema. So haben Schülerinnen und Schüler u.a. musikalische, filmische, literarische und künstlerische Formen des Erinnerns gefunden und bei der Abschlussveranstaltung gemeinsam mit Lehramtsstudierenden und Lehrkräften im Vorbereitungsdienst präsentiert.

Die Abschlussveranstaltung im historischen Maschinenhaus der TU Darmstadt wurde von Christine Preuß der Leiterin des Zentrums für Lehrerbildung eröffnet, die in ihrer Rede betonte, dass die gemeinsame Arbeit an den Erinnerungsprojekten zwischen Lehramtsstudierenden der TU Darmstadt und den Darmstädter Schülerinnen und Schülern stets auf Augenhöhe stattgefunden habe: „Der Austausch mit den Schülerinnen und Schülern stellte die angehenden Lehrkräfte dabei auch vor Herausforderungen: ,Auf welche Art und Weise soll heute Erinnerungsarbeit in Schule und Unterricht stattfinden?‘ In einer Demokratie darf auch über diese Frage gestritten werden und Lehrkräfte, die gelernt haben, sich gemeinsam mit ihren Schülerinnen und Schülern ein kritisches Geschichtsbewusstsein anzueignen, garantieren eine Bildung im Sinne der UN-Menschenrechtscharta“, so Christine Preuß. Insbesondere den großen Einsatz und das Engagement der Schülerinnen und Schüler, die seit mehr als einem halben Jahr auf den Moment der großen Abschlussveranstaltung hin gearbeitet hätten, würdigte Prof. -Ing. Dr. Ralph Bruder, Vizepräsident für Studium, Lehre und wissenschaftlichen Nachwuchs der TU Darmstadt in seinen Begrüßungsworten. Im anschließenden Grußwort des Oberbürgermeisters betonte dieser, wie wichtig die Erinnerungskultur für die Stadt Darmstadt sei: „Als Oberbürgermeister der Wissenschaftsstadt Darmstadt, dem die Erinnerungskultur ein besonders wichtiges politisches Anliegen ist, freue ich mich sehr, über das große Engagement der Schülerinnen und Schüler, der Studierenden der TU und der vielen Akteure, die an diesem Erinnerungsprojekt teilnahmen und es unterstützten„, so Jochen Partsch. „Gerade in unserer heutigen Zeit, mit zunehmendem Rechtspopulismus und der besorgniserregenden Zahl rechtsextremer Übergriffe, halte ich eine solche Erinnerungsarbeit gerade junger Menschen für enorm wichtig, um auf breiter zivilgesellschaftlicher Basis an die gravierenden Fehler der deutschen Vergangenheit zu erinnern und neue, bessere Zeichen für die Zukunft in unserer Gesellschaft zu setzen“.

“Die Novemberpogrome von 1938 bedeuten einen ganz entscheidenden Schritt in der Verfolgung und Vernichtung der europäischen Juden“, sagt Dr. Bertram Noback, Initiator des Projekts und Lehrer der beteiligten Stadtteilschule Arheilgen. „Auf den staatlich verordneten Versuch, die jüdische Kultur in Deutschland mit der Zerstörung der Synagogen auszulöschen, folgte erstmalig die systematische Deportation von etwa 30.000 Juden in die Konzentrationslager Dachau, Buchenwald und Sachsenhausen. Diese bildete den Auftakt zur bald folgenden Massendeportation in die Konzentrations- und Vernichtungslager des NS-Systems. Mit unserem fächer- und institutionenübergreifenden Projekt möchten wir erreichen, dass die heutigen Jugendlichen (Schüler und Schülerinnen und Studierende) eine Antwort darauf finden, wie sie als Träger der zukünftigen Erinnerungskultur mit dem NS-Erbe umgehen möchten. Bei der Suche nach eigenen Positionen möchten wir zusammen mit den Jugendlichen verschiedene pädagogische Zugänge aufzeigen, wie man sich dem Thema 80 Jahre später annähern kann.“

Insbesondere die Rede von Daniel Neumann, Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde Darmstadt, begeisterte das Publikum in der Maschinenhalle. Er rief die Jugendlichen dazu auf, sich einzumischen, wenn andere Menschen ausgegrenzt werden und nicht weg zu sehen. Jeder solle den Mut haben antisemitischen, rechtsradikalen und diskriminierenden Äußerungen oder Handlungen entgegenzutreten. Denn, so Daniel Neumann: „Ihr gestaltet die Zukunft“.

Die anschließenden vielfältigen und sehr persönlichen Erinnerungsprojekte der Schülerinnen und Schüler an die Novemberpogrome wurden mit sehr viel Applaus begleitet. Im Rückblick auf das Projekt sagt eine Schülerin der zehnten Klasse der Stadtteilschule Arheilgen dazu: „Der Gedenktag ist eine Möglichkeit der Bevölkerung zu zeigen, dass auch Schülerinnen und Schülern das Gedenken und Erinnern wichtig ist und alle aktiv etwas tun können. Das hat mich motiviert mein eigenes Projekt auf die Beine zu stellen und hier zu präsentieren.“

An dem Projekt waren Schülerinnen und Schüler der Stadtteilschule Arheilgen, der Georg-Christoph-Lichtenberg-Schule Ober-Ramstadt sowie der Darmstädter Lichtenbergschule, Bertolt-Brecht-Schule, Eleonorenschule und des Ludwig-Georgs-Gymnasiums beteiligt. (ZfL/cp)

Impressionen der Veranstaltung „80 Jahre Reichspogromnacht“

Fachtag für Mentorinnen & Mentoren 2018

Foto: Annika Simon
Foto: Annika Simon

Mitte November (14.11.) fand der alljährliche Fachtag für Mentorinnen und Mentoren statt. Dieses Jahr erstmalig sowohl für Lehrkräfte des gymnasialen Lehramts, des beruflichen Lehramts sowie für Mitarbeiter_innen in der Lehrer_innenbildung der TU Darmstadt geöffnet, wurde sich in diesem Jahr mit dem Thema „Heterogenität im Unterricht“ auseinandergesetzt. Die Keynote wurde von Dr. Christoph Merkelbach (ZIKK) gehalten, darauf folgte eine Posterausstellung mit Möglichkeit zum offenen Austausch. Anschließend wurden drei verschiedene Workshops zur Auswahl angeboten, mit den Themen Inklusion & Gender und sprachliche Heterogenität sowie einen allgemeinen Überblick über die Praxisphasen im Lehramtsstudium an der TU Darmstadt. Mit knapp 30 Teilnehmenden aus Schule, Universität und Studienseminar blicken wir auf eine erfolgreiche Veranstaltung zurück.

Besuch der Bertolt-Brecht-Schule im ZfL

Mitte September waren Schülerinnen und Schüler der Bertolt-Brecht-Schule Darmstadt im Rahmen ihrer studien- und berufsorientierenden Woche zu Gast im Zentrum für Lehrerbildung. Das Beratungsteam des ZfL gab Einblicke in die Lehramtsstudiengänge an der TU Darmstadt sowie den Arbeitsalltag von Lehrkräften und stand Rede und Antwort zu allen individuellen Fragen. Mit großem Interesse bearbeiteten die Schülerinnen und Schüler die Selbsttests des Online-Self-Assessments Lehramt der TU Darmstadt und erkundeten ihre persönlichen und fachlichen Voraussetzungen für das Lehramtsstudium und den Lehrberuf.
Wir sind gespannt, wen wir bald im Lehramtsstudium wiedersehen, und freuen uns schon auf den Besuch der Bertolt-Brecht-Schule im nächsten Jahr!

DLR_School_Lab TU Darmstadt beim ESA Wissenschaftstag in Darmstadt

Christine Preuß (li.) Karin Wolff (re.) Foto: Robert Vogel
Christine Preuß (li.) Karin Wolff (re.) Foto: Robert Vogel

Das DLR_School_Lab TU Darmstadt war Anfang September mit zwei mobilen Stationen zu Gast beim ESA Wissenschaftstag in der Centralstation. Viele junge Besucher nutzten die Gelegenheit bei der Station „Virtuelle Erde“ die verschiedenen Höhenlinien mit Sand zu modellieren und es mit der Hand regnen zu lassen, um Wasserläufe zu erkunden und Überflutungen zu simulieren. Ziel der Station ist es, Satellitendaten zu nutzen, um z. B. das Ausmaß des zu heißen Sommers in Europa zu dokumentieren oder Sturmschäden nachzuvollziehen. Besonders gefragt war die Station des „Spacewalks“: Hier standen auch die Erwachsenen Schlange, um mittels VR-Brille einen virtuellen Rundgang auf der ISS inklusive Außeneinsatz zu absolvieren. Der Blick von oben auf die Erde war für viele spektakulär.

In der anschließenden Podiumsdiskussion nahmen neben Karin Wolff (Hessische Landtagsabgeordnete und ehemalige Hessische Kultusministerin) auch Matthias Maurer (der nächste ESA Astronaut, der 2020 zur ISS fliegen wird) sowie Christine Preuß (Leiterin des DLR_School_Lab und des Zentrums für Lehrerbildung der TU Darmstadt) teil. Insbesondere Fragen zur Nachwuchsgewinnung von z. B. Physiklehrkräften aber auch zur Begeisterung junger Schülerinnen und Schüler für Naturwissenschaft und Technik interessierte das Publikum. Beides wird durch das DLR_School_Lab der TU Darmstadt möglich, so Christine Preuß, denn Lehramtsstudierende naturwissenschaftlicher Fächer betreuen im School_Lab Schülerinnen und Schüler und wollen durch Mitmachexperimente die Lust am forschenden Lernen im Bereich Naturwissenschaft und Technik fördern.

Anmeldung für Schulbesuche im DLR_School_Lab über das Anmeldeformular.

NEU! +++ Lehramt an Gymnasien mit MINT-Profil studieren +++ NEU!

Die Technische Universität Darmstadt bietet die Studiengänge Lehramt an Gymnasien und Lehramt an beruflichen Schulen an. Es stehen zehn Unterrichtsfächer bzw. sechs berufliche Fachrichtungen zur Wahl. Daneben werden die für beide Studiengänge verpflichtenden pädagogischen Grundwissenschaften studiert. Sieben Fachbereiche der Technischen Universität Darmstadt bilden Sie für das Lehramt aus.

Das Besondere am Studiengang Lehramt an Gymnasien ist das MINT-Profil, das Ihnen die einzigartige Möglichkeit bietet, auch geistes- und gesellschaftswissenschaftliche Fächer aus einer technisch-naturwissenschaftlichen Perspektive zu betrachten.

NEU! +++ Lehramt an Gymnasien mit MINT-Profil studieren +++ NEU!

 

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Sie studieren Lehramt? Sie sind im Referendariat/ Vorbereitungsdienst? Dann sind Sie bei Fit4Ref genau richtig! Hier finden Sie Berichte, Tipps, Rabatte und Vergünstigungen – alles was Sie als angehende Lehrkraft interessiert!