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Herzlich willkommen am Zentrum für Lehrerbildung

Das Zentrum für Lehrerbildung an der Technischen Universität Darmstadt bietet den verschiedenen an der Lehramtsausbildung beteiligten Zielgruppen ein breites und vielfältiges Angebotsspektrum:

 

Informationen für Studierende

Kreidestaub Mainz

PraxisPlus Workshops im Sommersemester!

Information zur Ersten Staatsprüfung im Lehramt an Gymnasien

Neu: Informationsbroschüre zum Studiengang Lehramt an Gymnasien

 

Neuigkeiten

TUDay 2019 am 15. Mai

Am 15. Mai 2019 findet wieder der TUDay statt!

Dieser Tag der offenen Tür für Studieninteressierte gibt Einblick in sämtliche Studiengänge der Hochschule, die sich am jeweiligen Fachbereich oder Institut präsentieren: Durch spezielle Vorträge, Führungen, typische Lehrveranstaltungen und Gespräche mit Hochschullehrer*innen, wissenschaftlichen Mitarbeiter*innen und Studierenden.

Auf der Website zum TUDay gibt es das Programm aller Veranstaltungen rund um das Lehramtsstudium (LaG & LaB).

Verzahnung von Theorie und Praxis im Lehramtsstudium

Neue Fachpublikation zum Thema „Verzahnung von Theorie und Praxis im Lehramtsstudium“ – Erkenntnisse aus Projekten der Qualitätsoffensive Lehrerbildung online abrufbar.
Ab Seite 165 findet sich ein Beitrag zum Teilprojekt der TU Darmstadt: „Die gestuften Praxisphasen in der Lehramtsausbildung an der TU Darmstadt: Reflexionskompetenz in den Praxisphasen aufbauen“.

Kooperationsprojekt „Erasmus+“ im Sommersemester 2019: Lehrkräftefortbildung an der HEMS

Im Rahmen der „Erasmus+“-Kooperation mit der Heinrich-Emanuel-Merck-Schule Darmstadt (HEMS) wird im Sommersemester 2019 eine Fortbildung zum Thema “(K)EINE FRAGE DER KULTUR? Impulse für diversitätsbewusstes Lehren in der Migrationsgesellschaft” stattfinden. Die Fortbildung ist als Workshop für Lehrkräfte an beruflichen Schulen angelegt und wird von teilnehmenden Studierenden eines theorie-praxis-reflektierenden Projektseminars (Leitung: Lisa Freieck) konzipiert und am 24.06.2019 an der HEMS umgesetzt. Anmeldungen erfolgen beim zuständigen Kooperationspartner Daniel Brücher: .

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„Ich habe den Krieg verhindern wollen“
Georg Elser und das Attentat vom 8. November 1939

Multiplikatorenfortbildung für Lehrerinnen und Lehrer (Sekundarstufen I und II)

Donnerstag, den 16. Mai 2019 – 10.00 – 16.00 Uhr
Haus der Geschichte/Hessisches Staatsarchiv, Karolinenplatz 3, 64283 Darmstadt
zur Vorbereitung der Ausstellung der Gedenkstätte Deutscher Widerstand (Berlin) im Haus der Geschichte, Karolinenplatz 3, Darmstadt, vom 8. bis 27. November 2019.

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Start des BMBF-geförderten Projekts MINTplus2 am 01.01.2019 (LaG und LaB)

Das im Rahmen der zweiten Förderphase der Qualitätsoffensive Lehrerbildung finanzierte Projekt MINTplus²: Systematischer und vernetzter Kompetenzaufbau in der Lehrerbildung im Umgang mit Digitalisierung und Heterogenität ging am 01.01.2019 an den Start. Das Projekt läuft über 5 Jahre. Die Kick-off Veranstaltung findet am 13.05.2019 an der TU Darmstadt statt (Vorläufiges Programm).

Der Schwerpunkt des Projekts MINTplus² liegt in der Konsolidierung der während der ersten Förderphase (MINTplus) entwickelten Module und ihrer Vernetzungen in dem MINT-orientierten Studiengang LaG und in der Weiterentwicklung der beiden Studiengänge B.Ed. und M.Ed. des beruflichen Lehramts.

Zur Vorbereitung der Studierenden auf die Herausforderungen im späteren Lehrberuf werden durch MINTplus² die neuen Schienen Digitalisierung und Heterogenität in beide Lehramtsstudiengänge eingeführt.

Absolvierendenfeier LaG am 07.12.2018

Foto: Cleopatra Schuhmacher
Foto: Cleopatra Schuhmacher

Am Freitag, den 7. Dezember 2018 wurden die Absolventinnen und Absolventen des Studiengangs Lehramt an Gymnasien feierlich verabschiedet. Wie in jedem Semester wurde die Feier durch die Prüfungsstelle Darmstadt der Hessischen Lehrkräfteakademie und das Zentrum für Lehrerbildung der TU Darmstadt ausgerichtet. Rund 170 Absolventinnen und Absolventen, Eltern, Freunde und Hochschullehrende kamen im historischen Maschinenhaus der TU Darmstadt zusammen, um den erfolgreichen Studienabschluss der angehenden Lehrkräfte zu feiern.

Auf die Begrüßung durch die Leiterin der Prüfungsstelle Darmstadt Andrea Schubert und der Geschäftsführerin des Zentrums für Lehrerbildung der TU Darmstadt, Christine Preuß, folgten Grußworte des Kultusministeriums: „Heute feiern wie Sie, weil wir Respekt vor Ihrer Leistung haben", so Hartmut Hasenkamp, Dezernatsleiter der Hessischen Lehrkräfteakademie. Sein Zeugnis habe er damals weniger wertschätzend erhalten und es einfach auf den Gepäckträger seines Fahrrads geklemmt.

Im Anschluss an die Ansprache der Absolventin Fadime Aydemir fand die Zeugnisübergabe mit Ehrung der besten Absolventinnen und Absolventen statt. Den musikalischen Rahmen der Veranstaltung gestaltete das Singer-Songwriter Duo „Romie“ mit Jule Heidmann und Paula Stenger. Beim anschließenden Empfang gab es Gelegenheit, gemeinsam auf den Erfolg der Studierenden anzustoßen. Wir gratulieren allen Absolventinnen und Absolventen und wünschen ihnen alles Gute für ihre persönliche und berufliche Zukunft!

Impressionen der Absolvierendenfeier LaG (WiSe 2018/2019)

Über 300 Schülerinnen und Schüler gedenken der Novemberpogrome vor 80 Jahren

Foto: Ralf Schlosser
Foto: Ralf Schlosser

Abschlussveranstaltung des Projekts „Darmstädter Schülerinnen und Schüler erinnern und gedenken“ des Zentrums für Lehrerbildung TU Darmstadt und der Darmstädter Schulen

Am Freitag (16.11.) fand die Abschlussveranstaltung zum Projekt: „80 Jahre Reichspogromnacht: Darmstädter Schülerinnen und Schüler erinnern und gedenken“ im historischen Maschinenhaus der TU Darmstadt mit insgesamt 380 Schülerinnen und Schülern, Studierenden und Lehrkräften statt.

Die Reichspogromnacht jährte sich am 9. November 2018 zum 80. Mal. Mit dem Sterben der letzten Zeitzeugen und dem immer geringeren familiären Bezug heutiger Schülerinnen und Schüler stellt sich die Frage, wie man mit diesem Ereignis umgehen sollte. Welche Ideen haben Schülerinnen und Schüler, um der Novemberpogrome zu gedenken? Wie sollte eine zeitgemäße Erinnerung aussehen und welche Aufgabe haben Lehrkräfte in den Schulen?

Im Rahmen des interdisziplinären Projekts Darmstädter Schulen und des Zentrums für Lehrerbildung haben Lehramtsstudierende der TU ein halbes Jahr lang zusammen mit Schülerinnen und Schülern Projekte entwickelt, mit denen sie an die Novemberpogrome vor 80 Jahren erinnern möchten. Die Projekte bieten unterschiedliche Zugänge zum Thema. So haben Schülerinnen und Schüler u.a. musikalische, filmische, literarische und künstlerische Formen des Erinnerns gefunden und bei der Abschlussveranstaltung gemeinsam mit Lehramtsstudierenden und Lehrkräften im Vorbereitungsdienst präsentiert.

Die Abschlussveranstaltung im historischen Maschinenhaus der TU Darmstadt wurde von Christine Preuß der Leiterin des Zentrums für Lehrerbildung eröffnet, die in ihrer Rede betonte, dass die gemeinsame Arbeit an den Erinnerungsprojekten zwischen Lehramtsstudierenden der TU Darmstadt und den Darmstädter Schülerinnen und Schülern stets auf Augenhöhe stattgefunden habe: „Der Austausch mit den Schülerinnen und Schülern stellte die angehenden Lehrkräfte dabei auch vor Herausforderungen: ,Auf welche Art und Weise soll heute Erinnerungsarbeit in Schule und Unterricht stattfinden?‘ In einer Demokratie darf auch über diese Frage gestritten werden und Lehrkräfte, die gelernt haben, sich gemeinsam mit ihren Schülerinnen und Schülern ein kritisches Geschichtsbewusstsein anzueignen, garantieren eine Bildung im Sinne der UN-Menschenrechtscharta“, so Christine Preuß. Insbesondere den großen Einsatz und das Engagement der Schülerinnen und Schüler, die seit mehr als einem halben Jahr auf den Moment der großen Abschlussveranstaltung hin gearbeitet hätten, würdigte Prof. -Ing. Dr. Ralph Bruder, Vizepräsident für Studium, Lehre und wissenschaftlichen Nachwuchs der TU Darmstadt in seinen Begrüßungsworten. Im anschließenden Grußwort des Oberbürgermeisters betonte dieser, wie wichtig die Erinnerungskultur für die Stadt Darmstadt sei: „Als Oberbürgermeister der Wissenschaftsstadt Darmstadt, dem die Erinnerungskultur ein besonders wichtiges politisches Anliegen ist, freue ich mich sehr, über das große Engagement der Schülerinnen und Schüler, der Studierenden der TU und der vielen Akteure, die an diesem Erinnerungsprojekt teilnahmen und es unterstützten„, so Jochen Partsch. „Gerade in unserer heutigen Zeit, mit zunehmendem Rechtspopulismus und der besorgniserregenden Zahl rechtsextremer Übergriffe, halte ich eine solche Erinnerungsarbeit gerade junger Menschen für enorm wichtig, um auf breiter zivilgesellschaftlicher Basis an die gravierenden Fehler der deutschen Vergangenheit zu erinnern und neue, bessere Zeichen für die Zukunft in unserer Gesellschaft zu setzen“.

“Die Novemberpogrome von 1938 bedeuten einen ganz entscheidenden Schritt in der Verfolgung und Vernichtung der europäischen Juden“, sagt Dr. Bertram Noback, Initiator des Projekts und Lehrer der beteiligten Stadtteilschule Arheilgen. „Auf den staatlich verordneten Versuch, die jüdische Kultur in Deutschland mit der Zerstörung der Synagogen auszulöschen, folgte erstmalig die systematische Deportation von etwa 30.000 Juden in die Konzentrationslager Dachau, Buchenwald und Sachsenhausen. Diese bildete den Auftakt zur bald folgenden Massendeportation in die Konzentrations- und Vernichtungslager des NS-Systems. Mit unserem fächer- und institutionenübergreifenden Projekt möchten wir erreichen, dass die heutigen Jugendlichen (Schüler und Schülerinnen und Studierende) eine Antwort darauf finden, wie sie als Träger der zukünftigen Erinnerungskultur mit dem NS-Erbe umgehen möchten. Bei der Suche nach eigenen Positionen möchten wir zusammen mit den Jugendlichen verschiedene pädagogische Zugänge aufzeigen, wie man sich dem Thema 80 Jahre später annähern kann.“

Insbesondere die Rede von Daniel Neumann, Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde Darmstadt, begeisterte das Publikum in der Maschinenhalle. Er rief die Jugendlichen dazu auf, sich einzumischen, wenn andere Menschen ausgegrenzt werden und nicht weg zu sehen. Jeder solle den Mut haben antisemitischen, rechtsradikalen und diskriminierenden Äußerungen oder Handlungen entgegenzutreten. Denn, so Daniel Neumann: „Ihr gestaltet die Zukunft“.

Die anschließenden vielfältigen und sehr persönlichen Erinnerungsprojekte der Schülerinnen und Schüler an die Novemberpogrome wurden mit sehr viel Applaus begleitet. Im Rückblick auf das Projekt sagt eine Schülerin der zehnten Klasse der Stadtteilschule Arheilgen dazu: „Der Gedenktag ist eine Möglichkeit der Bevölkerung zu zeigen, dass auch Schülerinnen und Schülern das Gedenken und Erinnern wichtig ist und alle aktiv etwas tun können. Das hat mich motiviert mein eigenes Projekt auf die Beine zu stellen und hier zu präsentieren.“

An dem Projekt waren Schülerinnen und Schüler der Stadtteilschule Arheilgen, der Georg-Christoph-Lichtenberg-Schule Ober-Ramstadt sowie der Darmstädter Lichtenbergschule, Bertolt-Brecht-Schule, Eleonorenschule und des Ludwig-Georgs-Gymnasiums beteiligt. (ZfL/cp)

Impressionen der Veranstaltung „80 Jahre Reichspogromnacht“

NEU! +++ Lehramt an Gymnasien mit MINT-Profil studieren +++ NEU!

Die Technische Universität Darmstadt bietet die Studiengänge Lehramt an Gymnasien und Lehramt an beruflichen Schulen an. Es stehen zehn Unterrichtsfächer bzw. sechs berufliche Fachrichtungen zur Wahl. Daneben werden die für beide Studiengänge verpflichtenden pädagogischen Grundwissenschaften studiert. Sieben Fachbereiche der Technischen Universität Darmstadt bilden Sie für das Lehramt aus.

Das Besondere am Studiengang Lehramt an Gymnasien ist das MINT-Profil, das Ihnen die einzigartige Möglichkeit bietet, auch geistes- und gesellschaftswissenschaftliche Fächer aus einer technisch-naturwissenschaftlichen Perspektive zu betrachten.

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